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        Eichen aus der Ukraine – das sagt Weitzer Parkett

        Wir sprechen gerne über unsere Arbeit, vor allem darüber, wo wir unsere Hölzer für unser Parkett beziehen. Das taten wir auch mit dem Magazin addendum, das uns um eine Stellungnahme zu dessen Recherche gebeten hatte. Die geschilderten Vorwürfe über Lieferanten von uns hat uns schockiert. Unsere Türen stehen immer offen, daher betreiben wir auch keine „Kopf-in-den-Sand-stecken“-Kommunikation. Lesen Sie hier über unsere Rohstoffbeschaffung und die weiteren Schritte, denn Offenheit ist uns wichtig.

        Woher stammt das Holz für Weitzer Parkett?

        Mittlerweile bestehen rund 95 % unseres Sortiments aus Eichenparkett. Die Nachfrage am Markt ist enorm und das zu Recht, da sich die Eiche aufgrund ihrer Eigenschaften hervorragend für Parkett eignet. Unseren Rohstoff Holz beziehen wir aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei der Beschaffung regionaler Holzarten achten wir darauf, so nahe wie möglich zu unserem Standort Weiz nachhaltig einzukaufen. Das gelingt uns zu einem großen Anteil. Weit über 50 % stammen aus einem regionalen Umkreis von 250 km aus Österreich, Kroatien und Ungarn. Wetterkapriolen oder rasant steigende Nachfrage können zu Versorgungsengpässen führen, die wir kurzfristig abdecken müssen. Zur Abdeckung dieser Spitzen bedienen wir uns auch Lieferanten aus der Ukraine. Diese Mengen machen einen Anteil von 4,4 % aus. Eines betonen wir ausdrücklich: Die gesamten Rohstoffe werden gemäß den geltenden Richtlinien nach FSC und EUTR (European Timber Regulation) beschafft. Nachweise von unseren Lieferanten wurden entsprechend angefordert und verarbeitet.

        Wir verurteilen kriminelle Machenschaften bei Lieferanten und gehen der Sache nach

        Zu den Lieferanten Tsunami und Tayfun hat uns addendum Vorwürfe geschildert, die uns sehr betroffen machten. Illegaler Einschlag und Körperverletzung von Journalisten stehen im Raum.

        Es ist selbstverständlich, dass wir das in keiner Weise tolerieren und uns davon distanzieren! Wir hatten davon keine Kenntnis. Jegliche Unternehmen, die in kriminelle Machenschaften verwickelt sind, kommen für uns als Partner nicht in Frage.

        Daher haben wir folgende Schritte bereits eingeleitet:
        • Persönlicher Termin mit beiden Lieferanten, um die vorgebrachten Behauptungen zu verifizieren und mögliche Konsequenzen aus Sicht von Weitzer Parkett zu ziehen.
        • Parallel dazu prüfen wir den Einsatz eines externen Audits betreffend einer Lieferantenevaluierung.
        • Mit FSC wird ein Termin stattfinden, um das Thema der Glaubwürdigkeit des Zertifikats aus ukrainischen Quellen zu besprechen.
        • Wir überprüfen alle Kommunikationsunterlagen, ob unsere Aussagen über die Herkunft der Hölzer transparent genug sind und ergänzen bzw. formulieren da neu, wo es notwendig ist.

        An dieser Stelle werden wir die Fortschritte unserer Maßnahmen laufend aktualisieren und darüber informieren.

        Lesen Sie hier unsere Stellungnahme im Original vom 29. 11. 2019 an das Magazin addendum und den Bereich auf unserer Website, wo wir über die Beschaffung der Hölzer sprechen:

        Aktualisierung vom 6.12.2019:

        Das erste Gespräch mit FSC hat statt gefunden. Lesen Sie bitte hierzu die Stellungnahme von FSC Deutschland.